„A Lorenzo piace i braccialetti.“

Ein historischer Tag! Mein erster italienischer Satz ist mir heute über die Lippen gehumpelt. Im Moment ist fungiert die englische Sprache als Krücke meiner Kommunikation. Ich werde wohl die erste Zeit hindurch Italenglisch sprechen. Auch nicht schlecht. Mittlerweile kommt’s mir schon ganz komisch vor Deutsch zu sprechen. Gestern habe ich kurz einem Sabina’s bester Freunde telefoniert, der aus München kommt und ich wollte die ganze Zeit auf Englisch antworten. 😛
Sabina und ich hatten gestern einen wunderbaren Abend! Wir haben einander Fotos gezeigt und Geschichten dazu erzählt. Wir verstehen uns so hervorragend, ich habe wirklich großes Glück, dass ich zu so einer netten Familie gekommen bin. Sie hat auch wahnsinnig interessante Dinge zu erzählen! Von ihren Stories, ihren Reisen, ihrem Job. (Sie ist eine freiberufliche Journalistin und arbeitet unter anderem für CBS und Aljazeera.)
Sabina und ich sind gestern Vormittag zu ihrem Sommerapartment bei Chiarone Scalo in der Toskana gefahren. Die Kinder sind dieses Wochenende bei ihrem Vater und wir haben ein nettes Mädels-Wochenende gemacht. 🙂 Gestern hat es leider den ganzen Tag geregnet, aber der heutige Tag hat uns vollkommen dafür entschädigt! Ein Spätsommersamstag, wie er im Buche steht: Den ganzen Tag hatten wir strahlenden Sonnenschein und kaum Wolken am Himmel. Es war heiß, aber nicht zu heiß. In der Früh sind wir zum Markt gefahren und haben einige Besorgungen gemacht. Danach sind wir zum Strand gefahren, haben dort in einem Restaurant 10 Meter vom Wasser entfernt herrlich zu Mittag gegessen und uns wunderbar unterhalten und sind dann schwimmen gegangen und gemütlich am Strand gelegen. Es war wunderschön!
Morgen werden wir nach dem Mittagessen und nach einem Besuch bei einem anderen Strand, zu dem sie öfter geht, zurück nach Rom fahren, weil Sabina mit dem Zug nach Florenz fahren muss.
Ungefähr 50 Kilometer von hier kollodierte am 13. Jänner dieses Jahres die Costa Concordia mit einem vorgelagerten Felsen der Isola Del Giglio. Sabina hat gerade beruflich mit der Bergung des Wracks zu tun und meinte, dass wir einmal hinfahren könnten. Das wäre irrsinnig interessant! Sie ist überhaupt sehr enthusiastisch, mir Einblicke in ihren Beruf zu ermöglichen und mir zu helfen alles aus meiner Zeit hier in Italien herauszuholen. Ich hoffe das alles kommt wirklich zustande!
Wir werden sehen, was ich noch so alles erlebe hier. Bleibt nur zu hoffen, dass ich mir nicht zu viel erwarte. Derzeit bin ich wahnsinnig gespannt auf die kommenden Monate.
In der Nähe meines römischen Zuhauses ist Gott sei Dank ein tolles Fitnesscenter. Mit Pool und allem Drum und Dran 😀 Da werd‘ ich mich demnächst einmal nach den Preisen erkundigen. Hoffentlich haut das hin! Bis dahin: Joggen im Park Villa Ada. Auch ok, aber nur fürs Erste.

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