Und zum Frühstück ein Tritt in den Hintern mit Empfehlungen der guten alten Technik

Ich pack’s ja nicht. Da versucht man, alles richtig zu machen, ist wahnsinnig penibel beim Bestellen des neuen BlackBerry-Akkus und dann funktioniert das Handy damit nicht. Gut, also einfach einmal länger aufladen, das Ding.
Die ganze Nacht leuchtet das Display durch, aber daran, sich in der Früh andrehen zu lassen, denkt mein lieber Freund trotzdem nicht. Also beschließe ich, lieber den alten Akku einzulegen, damit ich erreichbar bin. Kurzerhand teilt mir mein Telefon auf blendend weißem Hintergrund mit: „App Error 523 – Reset.“ Ist wohl beleidigt, dass ich den alten Akku abschreiben will, der vier Jahre lang sein bester Freund war. Tja, so ist das Leben, kleiner Giftzwerg. Jetzt FUNKTIONIERE! Es denkt gar nicht daran. Auch nach mehrmaligem Hard-Reset schiebt das Handy immer wieder dieselbe nervige Meldung.

Also gut, dann befragen wir mal unseren Freund und Helfer Google. HA! Gefunden. Wenigstens das funktioniert. Aha, aha, aha, klingt nach einem Plan. Kleine Schwachstelle: Ich habe kein USB-Kabel für meinen BlackBerry, das ich benötige, um das Software-Update durchzuführen. Großartig. Aber halt, Sabina besitzt ja mehrere Familienmitglieder meines BlackBerrys, müsste also ein, zwei, drei, hundert solcher Kabel haben.

Alles durchsucht, nichts gefunden – der Klassiker. „Klar,“ schießt’s mir durch den Kopf,“ sie wird die Kabel mit haben.“ Ich rufe sie also an und erkundige mich, ob irgendwo möglicherweise ein solches Kabel vergraben wäre. „Ja, kann sein, aber leider weiß ich echt nicht genau wo. Du kannst alles durchsuchen, aber ich habe im Prinzip alles bei mir.“ Die gute Nachricht ist also, dass ich das Update durchführen kann, sobald sie wieder da ist. Die schlechte Nachricht liegt auf der Hand: Ich habe für das Wochenende kein Handy. Doch halt, da war doch das kleine Samsung, das Sabina mir einst als Zweithandy für meine Österreichische SIM-Card vorschlug. Das Telefon läutet. Es ist Sabina. Sie hatte gerade genau denselben Gedanken und erklärt mir, wo sie das Handy hingelegt hat.

Da ist es auch schon und GOTT SEI DANK hat sich wenigstens dieser technische Gegenstand zur Kooperation mit mir entschlossen. Toll, denn sobald mein BlackBerry wieder aufgepäppelt ist, kann ich das kleine Samsung als italienisches und meinen BB als österreichisches Handy verwenden. Das heißt, dass ich nicht einmal das kleine silberne Samsung entsperren lassen muss, welches mir meine Eltern netterweise nachgeschickt haben. Auf Umwegen kommt man also auch zum Ziel. Gut zu wissen, dass man wenigstens irgendwie zum Ziel kommt.

Und das Ganze muss natürlich passieren, wenn ich in Rom bin und nicht Wien, wo ich im Ernstfall weiß, wo ich Hilfe bekomme. Aiaiai …

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