Meine Woche

Dieses Gefühl aufzuwachen, zu realisieren, dass es draußen kalt ist und man eigentlich eh nur wieder für eine Stunde mehr schlafen gehen will? Hab ich nicht vermisst. Jetzt ist es in der Früh noch nicht stockfinster, aber wenn das dann der Fall ist, ist es ganz aus. 😉 Ich bin echt ein Sommermensch. Obwohl ich immer wieder betone, dass ich den Winter auch gerne habe. Zumindest solange ich Ski fahren bin, solange Advent ist, Weihnachten ist und so weiter. Wenn es dann nur mehr kalt ist und nix los ist, wird’s langweilig. Dann kann’s wieder warm werden.
Aber im Endeffekt geht’s mir hier wettertechnisch eh viel besser, als meinen Lieben in Wien. 🙂

Beim Laufen heute musste ich mit Bedauern an den Kampf mit dem Koffer am Tag meiner Abreise nach Rom zurückdenken. Mami und ich versuchten eine halbe Stunde lang, den Koffer unter die 23 kg Grenze zu bekommen und ihn dann ZU zu bekommen. Unter den Dingen, die ich zurückließ, war meine lange Laufhose. „Wenn ich laufen gehe ist mir ja eh warm, ist ja wurscht, ob ich eine kurze oder lange Hose hab.“ Ha ha. Denkste. Jetzt hätte ich sie gerne. 😉 Aber ich werde es überleben.
Nach dem Training ging’s meinem Kreislauf aber leider gar nicht gut und jetzt hab ich Kopfweh, meine Lymphknoten sind angeschwollen und ich spür sie beim Schlucken – ich fühl mich irgendwie krank. Juhu. Dabei esse ich eh so brav Obst und besonders Mandarinen und pack mich warm ein. Hab gerade eine Vitamin-C-Tablette eingeworfen. Hoffentlich hilft die bis morgen. Ich werde heute zeitig ins Bett gehen (ich fühl mich auch so schläfrig) und sehen, wie es mir morgen geht.
Aber das ist echt so nervig, dass ich so abnormal oft krank bin im Winter. Muss rausfinden, wie ich das ändern kann.

Die letzten Tage war die Großmutter der Kinder ganz viel bei uns zu Hause und hat meist auch hier geschlafen. Sabina kommt am Mittwoch wieder und hat dann etwas weniger Stress, weswegen die Großeltern nach Argentinien fahren.
Am Anfang war mir Luisa, die Großmutter etwas zu viel. Sie hat gleich einmal begonnen, alles aufzuräumen und hat mir alle zwei Minuten gesagt, woran ich denken soll und so weiter. Es war einfach ein bisschen viel und unruhig. Am Anfang hatte ich auch nicht das Gefühl, dass sie mich als Familienmitglied oder so sieht, sondern wirklich nur als „das Kindermädchen“. Aber nach und nach ist es wirklich besser geworden. Dadurch, dass ich jetzt schon mit ihr reden kann, haben wir dann über verschiedene Dinge geplaudert und ich bin draufgekommen, dass wir ziemlich ähnliche Ansichten haben, was die Kinder und diverse andere Sachen angeht. Und da hat’s dann Klick gemacht und es hat gepasst. Mittlerweile schätzt sie mich sehr, nennt mich „cara mia“, streicht mir übers Haar und sagt mir, was für eine intelligente, hübsche, reife junge Dame ich bin. 😀 Das freut mich sehr!

Letzte Woche habe ich am Donnerstag die Studenten aus St. Gallen getroffen, die hier waren. Zuerst war ich mit zwei Freundinnen, die dort studieren, ein Eis essen, und am Abend habe ich die gesamte Gruppe beim Kolosseum getroffen. Wir sind dann essen gegangen, dann in eine Bar auf dem Campo de‘ Fiori und später in einen Club namens La Maison. Es war saulustig, sag ich euch, und die Leute waren wahnsinnig lieb. Nur bisschen laut manchmal. 😉

Ich habe doch vom netten Paar aus Berlin

Birgit, ich, Petar 🙂

Birgit, ich, Petar 🙂

erzählt? Sie haben mir das Foto geschickt, dass eine Dame in der Caffetteria Tazza d’Oro netterweise von uns gemacht hat. Ich hab mich wirklich gefreut!

Uff, ich weiß, ich habe lang nichts mehr erzählt, aber mir geht’s echt nicht so toll. Ich werde mich mal ausruhen und der nächste Post ist wieder voller Erzählungen meiner Abenteuer in Rom 🙂

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Ein Kommentar zu “Meine Woche

  1. Pingback: I’m back! | piagoesrome

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