„Es war eine Ehre und hat mich gefreut dich gekannt zu haben. Guten Abend.“

Wie es dazu kam?
Ich hab meine erste Erfahrung mit der italienischen Männerwelt gemacht.

Letzten Samstag im Irish Pub:
Zwei Italiener setzten sich direkt neben unserem Tisch an die Bar. Natürlich fingen wir sofort an, darüber zu reden, welcher der beiden fescher ist und stellten fest, dass der mit den helleren Haaren (A) attraktiver ist. Dessen Hand kam auch Tonias Knie immer näher. (Zwischen unseren Sitzplätzen und ihren war nur ein schmaler Durchgang.) Irgendwann sprachen wir sie auf die Mannschaften des Fußballspiels an, das gerade lief.
Während A (Name von der Redaktion geändert) ein Auge auf Tonia geworfen hatte, die ihm aber sofort klar machte, dass sie einen Freund hat, kam B (Name von der Redaktion geändert) mir immer näher.

Wir hatten es generell sehr lustig, unterhielten uns, machten blöde Fotos,… die Klassiker eben. Dann musste Tonia los, aber Marie-Luise und ich fanden, dass es gerade so lustig war, dass wir noch ein wenig bleiben wollten. B meinte, wir sollten woanders hingehen. Na gut, wieso nicht. Also verließen wir den Irish Pub und redeten noch alle gemeinsam davon, dass wir mal wieder einen Caffè trinken gehen würden oder so. Blöderweise habee ich B zum Zweck der Kontaktaufnahme dann auch gleich meine Nummer gegeben und er mir seine. DAS war ein Fehler.
(Nota bene: Gib deine Nummer NIE gleich her. Außer er ist ein hochattraktiver Spezialfall. Ansonsten NIE. FB reicht.)

Nach einer halben Stunde Herumspazieren durch die Stadt, fanden wir endlich ein Lokal, das uns zusagte. B wollte unbedingt neben mir sitzen. Jaja, kennen wir schon. Ich wusste eh, worauf das hinauslief, aber ich dachte, ich sage ihm dann einfach „Nein“, sobald er Annäherungsversuche macht. Und dann tratschten wir und der Gute legte irgendwann eine Hand auf meinen Rücken, umarmte mich immer wieder so komisch (ich: steif wie ein Brett, einziger Gedanke: „Ääääähm??! Okaaaaayyy…?“) und legte seine Hand auf meinen Rücken. Meine Körperhaltung ist natürlich nicht entspannter geworden. Das Ganze war sehr plump.
Als er mir zu aufdringlich wurde, erklärte ich ihm, dass er das bitte lassen soll, dass ich in Österreich wen hab. Das war ihm anscheinend wurscht.

Mir war seine Aufdringlichkeit dann echt zu heavy, weswegen Marie-Luise und ich beschlossen, dass es an der Zeit war, sich auf den Heimweg zu machen. Blöderweise musste B in dieselbe Richtung wie ich fahren und denselben Bus nehmen – zumindest für eine gewisse Strecke. Bei der Busstation startete er dann die Hauptattacke. Großartig. Mich nervte es einfach nur, weil ich ihm die ganze Zeit „Nein“ sagte und versuchte, ihm schonend eine Abfuhr zu erteilen, aber er hörte nicht auf mir zu sagen, wie wunderschön ich bin und dass er kein anderes Mädchen will und dass er, wenn er keinen Kuss von mir bekommt, zu Hause im Spiegel nur einen Versager sieht,… SCHMALZSCHMALZSCHMALZ. Ich musste natürlich lachen und hab ihn genau kein bisschen ernster genommen.

Es war dann aber auch weiterhin echt anstrengend – wir sind da dann schon eine Zeit gestanden und dann noch im Bus gewesen. Er hat meine Hände genommen, hat immer wieder gesagt „Nur eine Umarmung.“, hat mich umarmt und angefangen, mir Bussis auf die Wange zu drücken, ich ging auf Abstand, sagte zum hundertausendsten Mal „NEIN!“, im Bus schielte er die ganze Zeit dumm auf meine Lippen… es war echt nur mehr lächerlich und nervig. Als er ausstieg, war ich echt erleichtert.

Am nächsten Tag waren wir Mädchen alle recht erledigt und trafen uns in einem netten Caffè, um dort eine Lernsession einzulegen. B hatte mir schon in der Früh geschrieben, ob wir jetzt heute einen Caffè trinken gehen würden, aber ich wollte das zuerst mit den Mädels besprechen. Wir waren uns einig, dass wir den Caffè lieber ein anderes Mal nachholen würden und den Sonntag einfach gemütlich verbringen wollten. Also schrieb ich B eine SMS, dass wir beschlossen hätten, dass wir uns einfach am Dienstag oder spätestens am nächsten Wochenende treffen könnten, weil wir eine Lernsession machen wollten. Fünf Minuten, nachdem ich die Nachricht abgeschickt hatte, ruft er mich an. (Gedanke: „Ääääähm???“) Ich war echt versucht, den Anruf zu ignorieren, hab aber doch abgehoben.

„Hallo Pia!“
„Hallo.“
„Was macht ihr?“
„Lernen.“
„Wollen wir nicht nachher noch was trinken gehen?“
„Nein, heute geht’s nicht wir wollen heute eine Lernsession machen, aber am Dienstag dann.“
„Ja aber einfach später, so um sechs oder sieben?“
„Nein, wir müssen dann wieder nach Hause zum Arbeiten. Aber treffen wir uns einfach am Dienstag aber spätestens am Wochenende nochmal alle auf einen Drink, ok?“
„Seid ihr im Zentrum?“
„Ja?!“
„Ah.“
„Ok, also dann Dienstag oder nächstes Wochenende. Ciao!“
„In Ordnung, ciao.“

War schon mal komisch – ich schreib ihm eine SMS, in der alles drinsteht, was er wissen muss und er ruft mich extra nochmal an? Mit dem, was er am Samstag abgeliefert hatte, war mir das dann einen Tick zu … aufdringlich.

Nagut. Am Dienstag hatte ich kein Guthaben mehr und konnte daher B nicht Bescheid geben wegen des Abendprogrammes, aber dafür nahm ich über FB Kontakt mit A auf und teilte ihm mit, dass wir Mädchen was trinken gehen würden und ob sie mitkommen wollten. A schlug vor, bei der Piazza Fiume etwas trinken zu gehen, weil A und B dort wohnen, aber ich sagte, dass das für Tonia zu weit wäre. Da kam ein Anruf von B.

„Hallo Pia! Wie geht’s?“
„Gut.“
„Was machst du?“
„Ich bin zu Hause?“
„Ah. Also gut, wie ist das heute?“
„A hat Piazza Fiume vorgeschlagen, aber das ist für Tonia zu weit. Wir dachten einfach daran, wieder im Zentrum was trinken zu gehen.“
„Aber nein, das geht schon für die Tonia, es gibt da die Tram, …. (irgendwas erzählt von wegen, das geht schon, sie muss einfach so und so fahren) ich erkläre das dann schon, das geht schon. Komm doch einfach mal her, treffen wir uns mal und ich erklär es dann.“
„Nein, ich kann das nicht für Tonia entscheiden und sie arbeitet gerade ich kann sie jetzt nicht anrufen.“
„Aber das geht wirklich! … (Dieselbe Erklärung wie vorher)“
„Nein. Es geht nicht. Du weißt ja genauso wenig wie ich, wo genau Tonia wohnt. Ich rede einmal mit den Mädels darüber und schreibe dann A.“
„Neinnein, schreib mir!“
„Ich habe kein Guthaben mehr, ich schreibe einfach A auf FB.“
„Nein, ich rufe einfach in ein paar Minuten wieder an.“
Ich: *augenroll*
„Also gut. Bis dann.“

Marie-Luise hab ich dann erreicht und sie versuchte zuerst, Tonia am Festnetztelefon zu erreichen. Noch bevor Marie-Luise sich wieder gemeldet hatte, kam Bs Anruf – den ich ignorierte. Dann rief Marie-Luise an, um mir zu sagen, dass sie Tonia nicht erreicht hätte. Also versuchte ich es noch einmal und als ich sie nicht erreichte, schrieb ich A und B auf FB das, was ich mit Marie-Luise besprochen hatte: um halb zehn am Abend sind wir im Pub.
Was kommt zwei Minuten später? RICHTIG. Anruf von B.
„Ja.“
„Hallo Pia.“
„Hallo.“
„Also, wie ist das jetzt?“
„Ich hab euch beiden gerade auf FB geschrieben.“
„Nein, ich hab nichts bekommen.“
„Doch.“
„Nein. Aja! Doch, stimmt.“
… Stille…
„Na und wie ist das jetzt?“
„Hab ich ja geschrieben.“
Dann hab ich’s ihm nochmal am Telefon erklärt.
„Ah. Also sicher nicht Piazza Fiume?“
„Nein.“
„Na gut, ich rede mal mit A und ruf dich dann nochmal an, gut?“
Ich: *augenroll*
„Also gut.“
„Ok. Ciao.“
„Ja.“

Gott sei Dank hat er dann nur mehr eine SMS geschrieben. Sie sind dann auch gekommen. Ich hatte natürlich gar keinen Bock mehr, B zu sehen. Er ging mir mittlerweile so auf den Zeiger.
Marie-Luise holte Tonia von ihrem Haus ab und weil Tonia 1. recht weit weg wohnt und 2. manchmal noch dazu die Öffis nicht planmäßig funktionieren und sie dann noch länger in die Stadt braucht, kam ich extra etwas zu spät, damit ich nicht mit A und B alleine endete.
Erste Bemerkung von B, als ich zur Gruppe kam: „Du bist zu spät.“ Mein Gedanke: „WTF?“ Meine Antwort: „Ja.“
Ich begrüßte alle, setzte mich neben Marie-Luise, die netterweise den Puffer zwischen B und mir spielte, und bestellte mir ein Bierchen. Irgendwie war an der Bar aber nicht genug Platz für uns alle und als A dann auch ankam, wollten wir uns ein anderes Plätzchen suchen – und fanden nur die ärgste Kuschelecke im ganzen Pub. War eh ein super Platz, aber mir mit B dann doch etwas zu sehr Kuschelstimmung. Ich gleich nochmal zu den Mädels: „Also bitte bitte lasst mich nicht neben ihm enden. Wo ich sitze, ist mir egal, solange ich nicht neben B lande, sonst startet er wieder irgendwelche komischen Versuche.“

Marie-Luise war wieder so nett und setzte sich neben B. Wir tratschten, hatten es lustig und alles war gut. Dann wollten Tonia und Marie-Luise beide aufs WC gehen, aber Marie-Luise meinte, sie würde warten, bis Tonia zurückkäme, damit ich nicht alleine mit A und B wäre – vor allem mit B. Aber irgendwie fand ich das lächerlich, dass Marie-Luise jetzt wegen ein paar Minuten, die ich mit den beiden verbringen würde, nicht aufs WC gehen sollte. Also sagte ich ihr, dass ich die paar Minuten schon klarkommen würde. Es war auch alles in Ordnung und die Mädels waren gar nicht lange weg, aber als die liebe Marie-Luise sich wieder auf ihren Platz direkt neben mir setzen wollte, den B sich geschnappt hatte, wollte der dort nicht mehr weg. Egal wie oft sie sagte, dass sie dort sitzen wollte und er bitte Platz machen sollte, er bestand darauf, dass sie ja genauso gut auf seinem alten Platz sitzen könne und wollte wissen, wieso sie denn unbedingt da sitzen wolle. Irgendwann war’s mir zu blöd und ich sagte Marie-Luise, dass es in Ordnung wäre, wenn sie sich auf den anderen Platz setzte und ich mit ihm schon fertig würde. Ich wollte nicht, dass Marie-Luise wegen mir eine blöde Diskussion hätte.

Alle nahmen wieder Platz und B kam mir immer näher. Als meine Augen zu tränen begannen, weil meine Kontaktlinsen wehtaten, legte er mir seine Hand auf den Oberarm und fragte mich, ob alles in Ordnung wäre. Ich: „Ja“, und floh ins Damen-WC, wo ich meine Linse richtete.
Dann nahm ich wieder Platz, schlug die Beine übereinander, presste meine Arme an beide Seiten, legte die Hände übereinander auf mein Knie und lehnte mich ein wenig in die ihm entgegengesetzte Richtung. Er kam mir einfach zu nah. Ich schenkte ihm generell möglichst wenig Aufmerksamkeit, um ihm nicht das Gefühl zu geben, es wäre was zwischen uns.

Irgendwann fragte er mich, wieso ich denn so kalt sei.
„Wie bitte?“ Ich hatte ihn akustisch nicht verstanden.
„Du bist so kalt. Ist es wegen dem, was am Samstag passiert ist?“
„Ahm … ich bin einfach müde uuund… und ja, ich bin müde.“ Natürlich war ich abweisend gewesen. Ich weiß nicht, warum ich ihm gesagt habe, ich wäre nur müde. Ich glaube ich hoffte immer noch, dass ihm endlich ein Kronleuchter aufgehen würde, ohne dass ich ihm explizit sagen musste, dass er mich endlich in Ruhe lassen sollte, weil ich nicht an ihm interessiert war.
Gott sei Dank hakte er nach und ich bekam noch eine Chance.
„Wirklich? Bist du sicher?“
„Schau mal, ich muss gar nicht kalt sein, weil ich davon ausgehe, dass du verstanden hast, dass meine mehreren Neins das Ende der Geschichte waren. Ok?“
Von da an war er ganz still und sagte bald, dass er gehen würde, weil er müde war. Er verließ im Endeffekt nur fünf Minuten vor uns den Pub. Mit A hatten wir es echt noch lustig!

A sagte vor dem Abschied noch, dass er demnächst für 15 Tage außerhalb Roms wäre, weil er dort Arbeit zu erledigen hätte, aber dass wir uns doch nochmal treffen könnten, wenn er zurück ist.
Mein Albtraum war, B noch bei der Busstation anzutreffen (wie gesagt, er musste in dieselbe Richtung wie ich), aber das blieb mir Gott sei Dank erspart.
ENDLICH hatte er es verstanden. Er war zwar beleidigt, aber das war nicht meine Schuld. Er hatte sich echt bescheuert aufgeführt in der ganzen Sache und hatte sich da selbst reingeritten. Ich wollte ihm schonend beibringen, dass ich nicht an ihm interessiert bin, aber wenn er das nicht checkt, muss ich es ihm deutlich sagen. Und meine Antwort im Pub war echt nicht unhöflich oder so.

Zwei Tage später. Marie-Luise hatte überraschend den Nachmittag frei bekommen und so fuhr ich, nachdem ich die Kinder zum Schwimmunterricht gebracht hatte, in die Stadt, um sie auf einen Caffè zu treffen. Wir hatten es sehr gemütlich! Plötzlich läutete mein italienisches Handy. Als ich auf dem Display sah, wer mich zu dieser nachmittäglichen Stunde mit einem Anruf beehrte, war ich wenig begeistert.
„B ruft an…“
Marie-Luise sieht mich ungläubig an. „Was machst du jetzt?“
„Ich hab gar keinen Bock mit ihm zu reden. Ich ignorier den Anruf.“
Also ignorierte ich den Anruf. Eine halbe Stunde später schrieb ich B: „Ich kann nicht telefonieren, was gibt’s?“ Hätte ja sein können, dass ich arbeiten muss und grad nicht telefonieren kann. Natürlich konnte ich, wollte aber nicht.

Eine halbe Stunde später rief B mich ernsthaft an. Also mal ehrlich, ich schreib ihm, dass ich nicht telefonieren kann (Nicht „Ich kann jetzt nicht, aber ruf mich in einer halben Stunde nochmal an.“) und der Schlaumeier ruft kurz darauf an. Wenn ich’s nicht besser wüsste würde ich sagen, er wollte sich unbeliebt machen. Ich will/wollte ja echt nicht gemein sein, aber so ein Verhalten ist einfach nur unangenehm. Da ist es ganz klar, dass man genervt ist und einfach nichts mit der Person zu tun haben möchte. Wir kannten uns gerade mal ein paar Stunden (ein paar Stündchen am Samstag, zwei Stündchen am Dienstag) und er rief ständig an und ließ mir einfach immer noch keinen Raum, obwohl ich ihm gesagt hatte, dass ich nicht interessiert bin und mich ihm gegenüber eindeutig abweisend verhalten hatte. Taktgefühl gleich null – er wusste echt nicht, wann es genug ist.

Ich wies den Anruf ab, immerhin hatte ich ihm gerade mitgeteilt, ich könne nicht telefonieren. Ich fand das großartig, dass er anrief. Kopfschüttelnd sah ich Marie-Luise an: „Das pack ich nicht, ich schreib ihm grad, dass ich nicht telefonieren kann und was macht er? ANRUFEN natürlich. Ein Eigentor nach dem anderen. Der will’s echt nicht anders.“ Im Endeffekt mussten wir beide ein bisschen drüber lachen – es war einfach zu komisch.
Und jetzt der Hammer: Kaum hatte ich den Anruf abgewiesen und Marie-Luise gegenüber meinen Unglauben ausgedrückt, kam der nächste Anruf von B. (Ich hab gerade am Handy nachgeschaut, es kamen echt beide in derselben Minute.) Ich musste laut lachen. „Was checkt er eigentlich nicht? Was soll das? Bemerkt er nicht, dass er sich immer weiter reinreitet? Und wieso zur Hölle ruft er sofort nochmal an, wenn ich den Anruf abweise? Wie bescheuert…?“
Dann kam eine SMS von B: „Ich habe angerufen, um einen Tee gemeinsam trinken zu gehen. Ciao.“
Ich überlegte dann lange, was ich machen sollte. Was sollte ich schreiben?

Ich wollte echt nicht gemein zu ihm sein, aber er war mir so unglaublich unangenehm geworden. Er penetrierte einfach in einer Tour meine persönliche Bubble, auch wenn er nicht direkt neben mir war, aber diese komische Art, dieses ständige Anrufen … das war einfach zu viel. Ihr kennt das sicher alle, wenn euch ein Mensch einfach unangenehm ist. Das muss auch keinen bestimmten Grund haben, es gibt einfach Leute, die lassen wir nicht so gerne an uns ran, weil es sich einfach falsch und unangenehm anfühlt. So ging es mir dann bei B – aber echt nicht ohne Grund. Ich an seiner Stelle wäre nach Dienstag etwas auf die Bremse gestiegen. Jeder normale Mensch muss doch bemerken, wann es zu viel ist.
Also gut. Er hat’s anscheinend nicht ganz gecheckt. (Aber Herrgott nochmal, der Mann ist 28 Jahre alt.)

Ich wollte ihm nicht schreiben, dass ich „heute nicht kann“, weil er’s dann immer wieder versucht hätte und ich ihn einfach nicht alleine treffen wollte und niemals alleine treffen würde. Ich hätte ja auch ihm keinen Gefallen damit getan, ihm keine eindeutige Antwort zu geben und das Ganze so in die Länge zu ziehen. Das wäre ja für uns beide unangenehm gewesen – mir, weil er mich weiterhin angerufen hätte und geschrieben hätte und ich einfach nur genervt gewesen wäre und ihm, weil er andauernd nur Absagen und Zurückweisungen bekommen hätte.
Also schrieb ich: „Nein danke, aber sobald A wieder in Rom ist, gehen wir alle gemeinsam etwas trinken.“
Zurück kam folgende SMS: „Ich weiß nicht ob ich da sein werde, um etwas trinken zu gehen, weil auch ich wegfahre, es war eine Ehre und hat mich gefreut, dich zu kennen. Guten Abend.“

Choppla. Kurz tat er mir leid, aber dann dachte ich daran, wie er sich die ganze Zeit verhalten hatte. Es war einfach echt viel zu viel gewesen. So war’s besser, selbst wenn es sich so anhörte, als wäre er etwas eingeschnappt. Ich beließ es dabei und antwortete nichts mehr.
Bis jetzt Funkstille – Gott sei Dank. Fast wären wir gestern mit A ausgegangen, der anscheinend auch B wieder mitgenommen hätte, aber ATAC beschloss, am Abend zu streiken. War einerseits voll schade, weil die Mädels nur gestern Abend ausgehen konnten und heute arbeiten mussten, aber ich bin froh, B nicht schon wieder gesehen zu haben. Hätte echt null Bock gehabt und es wäre glaube ich für uns beide nicht so toll gewesen.

So. Ich hoffe, dass meine nächste Begegnung mit der italienischen Männerwelt besser verläuft und das ein großer Ausnahmefall war. Aber davon gehe ich aus. 😉

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